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2008

**shakepeare im revier**

Inszenierungen im öffentlichen Raum

(
(Foto: Klaus Hartmann WR/WAZ Lokalredaktion Kamen)

 

  

Das Projekt möchte auf das Zusammenleben im Revier und die kulturelle Differenz in NRW aufmerksam machen. Denn in diesem Sektor Deutschlands leben viele Menschen unterschiedlicher Kulturen und Herkunftsländer. Gerade Jugendliche, meist im Ruhrgebiet geboren, aber nach der Kultur ihrer Eltern erzogen, befinden sich auf Identitätssuche.

Das Projekt regt die Jugendlichen an, einen Blick auf ihre eigene Kultur zu werfen und diese aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Dabei werden sie sich künstlerisch mit Unterschieden oder Überschneidungen auseinandersetzen.

Die Besonderheit des Projektes wird die Einbeziehung der Industriekultur im Ruhrgebiet sein. Auf dem Gelände von Industriedenkmälern (z.B. alte Zechengelände) spielen die Jugendlichen ihr Theaterstück. Dabei werden die Gegebenheiten des Ortes in die Aufführung miteinbezogen. So erleben die jungen Spieler, sowie das Publikum drei individuell auf den Spielort bezogene Aufführungen.

Im Namen des Aktuellen Forums NRW entwickeln 10 Jugendliche im Alter von 16 bis 19 Jahren, des Projektes „jobtrain“ vom Berufskolleg Hilden, gemeinsam mit Theaterpädagogin Jessica Höhn und dem Choreographen Chris Greifenbach ein modernes Tanztheaterstück auf Grundlage des Shakespearestückes „Romeo und Julia“.

Das Tanztheaterprojekt greift die Thematik von Liebe zwischen unterschiedlichen Kulturen auf und macht ihre Aktualität deutlich. Neben verschiedenen Lebenshintergründen begegnen den jungen Menschen in ihrem Alltag auch unsichtbare Grenzen z.B. durch Cliquen oder gesellschaftlichem Status.

Aufführungen werden am 03.06.08 auf dem Zechengelände Königsborn III/VI in Bönen und am 05.06.08 im Park „Am Holterhöfchen“ in Hilden veranstaltet.

Die Proben und Aufführungen werden per Video von Medienpädagoge Oliver Schneider dokumentiert und beim Wettbewerb des Aktuellen Forums NRW e.V. zum Thema „REVIER VERSION 2.0 – Meine Welt der Möglichkeiten. Visionen für ein Ruhrgebiet der Zukunft“ eingereicht.

Presse

WR 28.05.2008


WA 30.05.2008


WA 04.06.2008


WR 04.06.2008